Album „Golias“ 2010

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Irregang
„Golias“ 2010

1 – Chorea (3:00)
2 – Winter (3:52)
3 – Maireigen (2:50)
4 – Im Badehaus (4:00)
5 – Clauso Chronos (3:04)
6 – Ich was ein chint (4:27)
7 – Sol sub nube (2:46)
8 – Stetit Puella (2:49)
9 – Tellus Flore (3:00)
10 – Magno Gaudens (4:08)
11 – Pange Melos (5:15)
12 – Veni Pater (3:38)

Das Leben der fahrenden Musiker im Mittelalter war alles andere als sicher und angenehm. Die gesellschaftliche Rolle der Vaganten kam der eines Bettlers nahe und so lebten sie meistens auch. Die Vaganten konnten oft gerade so von ihrer Kunst leben. Anders bei einer Gruppe von Musikern, die ebenfalls von Ort zu Ort zogen: den Goliarden. Sie kamen meist in größeren Häusern oder ahnungslosen Klöstern unter.

Als Goliarden wurden ab dem 11. Jahrhundert umherziehende Studenten und Kleriker bezeichnet, die sich als eine Art weltlicher Orden ansahen, an dessen Spitze ihr Schutzpatron Golias stand. Da sie gebildet waren und sowohl lesen als auch schreiben konnten, verfassten sie ihre Lieder in lateinischer Sprache zu populären Melodien oder eigener Musik. Sie thematisierten und kritisierten die wachsenden kirchlichen Widersprüche, das Scheitern der Kreuzzüge oder finanziellen Missbrauch. Aber auch Lieder in Mundart über das Trinken oder zur fleischlichen Lust waren ihnen nicht fremd.

Eine große Sammlung von Goliardenliedern aus dem 11. bis 13. Jahrhundert wurde 1802 im Kloster Benediktbeuren entdeckt, die „Carmina Burana“. Viele Lieder dieser Aufnahme beziehen sich auf dieses Manuskript. Weitere wichtige Sammlungen sind die ebenfalls im 13. Jahrhundert in Paris und St. Andrews (Schottland) entstandenen Notre Dame Handschriften sowie die Liedersammlung aus Cambridge (England).

Download als mp3 (320 kbps) mit digitalem Booklet
42:50 Minuten Spielzeit

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Beschreibung
Zusätzliche Information

Das Leben der fahrenden Musiker im Mittelalter war alles andere als sicher und angenehm. Die gesellschaftliche Rolle der Vaganten kam der eines Bettlers nahe und so lebten sie meistens auch. Die Vaganten konnten oft gerade so von ihrer Kunst leben. Anders bei einer Gruppe von Musikern, die ebenfalls von Ort zu Ort zogen: den Goliarden. Sie kamen meist in größeren Häusern oder ahnungslosen Klöstern unter.

Als Goliarden wurden ab dem 11. Jahrhundert umherziehende Studenten und Kleriker bezeichnet, die sich als eine Art weltlicher Orden ansahen, an dessen Spitze ihr Schutzpatron Golias stand. Da sie gebildet waren und sowohl lesen als auch schreiben konnten, verfassten sie ihre Lieder in lateinischer Sprache zu populären Melodien oder eigener Musik. Sie thematisierten und kritisierten die wachsenden kirchlichen Widersprüche, das Scheitern der Kreuzzüge oder finanziellen Missbrauch. Aber auch Lieder in Mundart über das Trinken oder zur fleischlichen Lust waren ihnen nicht fremd.

Eine große Sammlung von Goliardenliedern aus dem 11. bis 13. Jahrhundert wurde 1802 im Kloster Benediktbeuren entdeckt, die „Carmina Burana“. Viele Lieder dieser Aufnahme beziehen sich auf dieses Manuskript. Weitere wichtige Sammlungen sind die ebenfalls im 13. Jahrhundert in Paris und St. Andrews (Schottland) entstandenen Notre Dame Handschriften sowie die Liedersammlung aus Cambridge (England).

Auf dem neuen Silberling der Spielleut Irregang sind mittelalterliche Lieder zu finden, die die Band an die heutigen Hörgewohnheiten angenähert hat, wobei es ihnen wichtig war, das Gefühl für die Musik der Goliarden zu bewahren.

1. Chorea
2. Winter
3. Maireigen
4. Im Badehaus
5. Clauso Chronos
6. Ich was ein chint
7. Sol Sub Nube
8. Stetit Puella
9. Tellus Flore
10. Magno Gaudens
11. Pange Melos
12. Veni Pater

Download als mp3 (320 kbps) mit digitalem Booklet
42:50 Minuten Spielzeit

Im Rausch der Pfeyffen

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